WebWissen: Google Search Console

Anna Gienger

Anna Gienger

SEO Strategin | netzstrategen

Wie man die Search Console einrichtet

  1. Es wird ein Google Konto benötigt
  2. Wenn Du die GSC nutzen wollt, kommst Du um einen Google-Konto nicht herum. Das einzurichten ist ein leichtes und im Handumdrehen erledigt. In unserem Fall haben wir ein zentrales Konto, das alle Propertys verwaltet. So hat man beim umswitchen verschiedener Websites nicht das Problem, dass man das Konto wechseln muss. Des weiteren ist schlicht und einfach übersichtlicher.
  3. Alle Varianten der Property hinzufügen
  4. Hier gibt es nun zwei verschiedene Varianten. Google unterscheidet hier nach URL-Präfix-Property & Domain-Property und erklärt das folgendermaßen:
    Eine Property auf URL-Präfixebene enthält nur URLs mit dem angegebenen Präfix, wozu auch das Protokoll gehört (http oder https). Wenn Deine Property alle Protokolle oder Subdomains (http, https, www, m usw.) umfassen soll, können Sie stattdessen eine Domain-Property hinzufügen.
    Eine Property auf Domainebene enthält alle Subdomains (m, www usw.) sowie mehrere Protokolle (http, https, ftp).
    Jede URL-Variante ist für Google eine eigenständige Seite. Hier ein Beispiel: http://netzstrategen.com http://www.netzstrategen.com https://netzstrategen.com https://www.netzstrategen.com Die oberen zwei URLs unterscheiden sich lediglich im vorangestellten „www.“, das technisch gesehen eine Subdomain ist. Die beiden unteren URLs unterscheiden sich zu den beiden oberen zusätzlich noch durch das „s“ im Protokoll (https), das eine verschlüsselte Verbindung anzeigt. Je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet, sind das für Google vier unterschiedliche URLs und entsprechend vier unterschiedliche Websites – auch wenn sie den gleichen Inhalt anzeigen. Genau das ist aber das Problem: Gleiche Inhalte (Fachjargon: Duplicate Content) findet Google nicht toll und sollte vermieden werden. Trägst du deine Website in der Search Console ein, solltest du das immer für alle Varianten tun (Domain-Property). Das sind mindestens zwei, sollten im besten Fall aber vier sein (Stichwort: https als Rankingfaktor)
  5. Website-Inhaberschaft authentifizieren
    • Bestätigung per HTML Datei
    • Bestätigung per HTML Tag
    • Bestätigung per Google Analytics
    • Bestätigung per Google tag Manager
    • Bestätigung per DNS-Eintrag
  6. Nationale oder Internationale Ausrichtung?
  7. Hast du eine einsprachige Website, die sich nur an Besucher aus einem Land richtet, dann solltest du ein Zielland in der Google Search Console hinterlegen. Ein Beispiel dafür ist die Website eines Frisörs in Karlsruhe. Dieser wird seine Inhalte wohl nur auf deutsch anbieten und ist sehr wahrscheinlich auch nur für Suchende in Deutschland relevant. So kannst du die Einstellung vornehmen:
    Screenshot Google Search Console Internationale Ausrichtung
    Internationale Ausrichtung in der Search Console definieren
    Wähle links in der Navigation (alte Search Console) die Punkte „Suchanfragen“ und „Internationale Ausrichtung“. Klicke dann auf den Tab „Land“. Wähle wie im Screenshot zu sehen, im Dropdown das passende Land aus und klicke auf Speichern. Wenn deine Website mehrere Sprachen hat und sich an Menschen in unterschiedlichen Ländern richtet, dann solltest du hier keine Einstellungen vornehmen. Hier gibt es andere Wege, um Google mitzuteilen, welche Variante wann ausgespielt werden soll. Unter anderem diese:
    • Länderdomain, zum Beispiel .de oder .ch
    • IP-Adresse des Servers
    • Standortinfos auf der Website
    • Linkquellen der Seite
    • Angaben im zugehörigen Google My Business Eintrag
    Nähere Infos dazu bekommst du auch direkt bei Google.
  8. Sitemap einreichen
  9. Google (und natürlich auch andere Suchmaschinen) sollte deine wichtigsten Inhalte sofort erkennen können. Eine sitemap.xml teilt dem Crawler die wichtigsten URLs mit. Insbesondere bei größeren Seiten (>10.000 Unterseiten) sollte eine Sitemap vorhanden sein. Allerdings schadet eine Sitemap auch bei kleineren Websites nicht und ist daher immer zu empfehlen.
    Screenshot Sitemap der netzstrategen
    Sitemap der netzstrategen
    Mit den WordPress Plugins Yoast SEO oder Google XML Sitemaps lassen diese sich im Handumdrehen erstellen. Sollte deine Website keine gute interne Verlinkung haben, haben Crawler auch bei kleineren Websites Schwierigkeiten, alle Inhalte zu identifizieren (das Problem wird mit einer Sitemap nicht gelöst, aber die Folgen davon etwas abgeschwächt). Damit du deine Sitemap besser auswerten kannst und potentielle Probleme erkennen kannst, solltest du sie daher in der Search Console hinterlegen.
    Screenshot XML Sitemap in Google Search Console einreichen
    XML Sitemap in Google Search Console einreichen
    Klicke links in der Navigation auf „Sitemaps“. Dort wird Dir dann direkt die Möglichkeit geboten, Deine Sitemap hinzuzufügen. Klicke darauf und trage den Pfad zu deiner XML Sitemap ein. Häufig ist das sitemap.xml oder sitemap_index.xml.
  10. Verantwortlichkeit bestimmen und GSC freigeben
  11. Du hast alle Schritte umgesetzt? Prima! Die Arbeit fängt aber erst jetzt an: Du oder (mehrere) Personen müssen nun alles im Blick behalten, die Berichte auswerten und auf Probleme reagieren. Das sollte regelmäßig geschehen. Je nach Häufigkeit der Änderungen am Code, den Inhalten etc. sollte das wöchentlich bis monatlich geschehen. Du solltest dabei beachten, dass Google Änderungen in der Search Console nicht live anzeigt, sondern durchaus auch mal mehrere Tage bis Wochen (je nach Analysebereich) auf sich warten lässt. Bei Bedarf kannst du dann den Zugriff zur Search Console freigeben.

Funktionen der Google Search Console

Mit der Google Search Console kann man die Performance und den Search-Traffic von Websites messen. Sie hilft dabei, Fehler auf Websites zu erkennen, gibt Hinweise zum Crawling/Indexierung und zeigt dir deine Backlinks an. Eine gute Möglichkeit, um zu überprüfen, ob Google deine Website auch so interpretiert, wie du es dir vorgestellt hast. Hier liste ich nun übersichtlich die Sektionen aus der linken Navigationsleiste der GSC auf und erkläre, was sich dahinter verbirgt und gebe Dir hin und wieder auch ein paar Beispiele mit an die Hand.

Leistungsbericht

Im Leistungsbericht sticht das Dashboard direkt ins Auge. Dort kannst Du verschiedne KPIs erkennen – Anzahl der Klicks, Impressionen insgesamt, ø Klickrate und ø Position in den SERPs. Durch Anklicken der verschiedenen Reiter, verändert sich das Dashboard und zeigt weitere Graphen an.
Screenshot Search Console Leistungsbericht
Search Console Leistungsbericht
Unter dem Dashboard bieten sich weitere interessante Informationen für SEOs: Hier ist eine Analyse nach Klicks, Suchanfragen, Seiten, Länder und Geräte möglich. Wenn man nun ein bisschen mit den Filtern spielt bieten sich hier einige Möglichkeiten. Beispielsweise kannst du Keywordpotenziale identifizieren (Schwellenkeywords). Gefiltert nach Position und dem Kriterium „Größer als 10“ kannst Du so Keywords sehen, die knapp an der Suchergebnisseite 1 vorbeigerutscht sind. Hier kann man oft mit kleinen Anpassungen am Inhalt den Sprung auf Seite 1 schaffen.

Oder aber auch Suchanfragen erkennen, die zwar ein gutes Ranking auf Seite 1 haben, deren Klickzahl aber nicht so gut performt. Hier kannnschon eine Snippet-Optimierung weiterhelfen. Eine weitere Möglichkeit ist die Analyse von Keyword-Kannibalismus. Wenn man über dem Dashboard den Filter nach Suchanfrage einstellt und unten den Tab „Seiten“ auswählt, kann man die Seiten sehen, die für dasselbe Keyword ranken. Sind hier nun Position oder Klickrate nicht in Ordnung, man also erkennen kann, dass zwei Seiten mit demselben Keyword in Konkurrenz stehen, sollte man direkt optimieren.

URL-Prüfungsbericht

Mithilfe der URL-Prüfung kannst du überprüfen, ob eine URL indexiert wurde und wann diese URL das letzte Mal gecrawlt wurde. Des weiteren wird die Canonical-URL angezeigt. Sollten Fehler mit einer URL auftreten, wird das auch angezeigt. Zu beachten ist allerdings, dass sich die Daten immer auf die indexierte Version der Seite beziehen. Möchte man checken, wie Google die aktuelle Seite interpretiert, dann bietet sich die Möglichkeit, die Live-URL zu testen. Und für ganz Eilige, kann man auch manuell die Indexierung beantragen.
Screenshot URL Prüfungsbericht
URL Prüfungsbericht

Indexbericht

Hier bekommt man Berichte zum Crawling. Gibt es Seiten mit Fehlern? Welche Seiten sind gültig? Welche Seiten sind ausgeschlossen? Hier kann man wieder durch Anklicken der Felder auf dem Dashboard den Status einsehen. Je nachdem was man ausgewählt hat, werden unten die entsprechenden Berichte angezeigt. Durch Anklicken gelangt man zum Bericht in dem die URLs gelistet sind.
Screenshot Indexbericht
Übersicht Indexbericht

Verbesserungsvorschläge

Google gibt hier Hilfestellung zu dem ein oder anderen Thema. Je nach Website unterscheiden sich hier die Unterpunkte. Ganz praktisch erweist sich hier der Bericht zur „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“. Er gibt Hinweise auf eventuelle Probleme mit der Darstellung auf Mobilgeräten. Das ist besonders wichtig, da heute schon viele Websites mit dem Smartphonecrawler gecrawlt werden.
Screenshot Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten
Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Sicherheitsbericht

In diesem Bericht werden Sicherheitsprobleme angezeigt, falls Deine Seite beispielsweise gehackt wurde oder mit Malware-Code infiziert wurde. Diese sollte man umgehend fixen. Im besten Fall treten keine Probleme auf und der Bericht zeigt nur an, dass keine Probleme erkannt wurden.

Linkbericht

Im letzten Bericht zu internen und externen Links, kann man Backlinks erkennen und welche internen Seiten am stärksten verlinkt wurden. Gerade für das Thema Linkbuilding ist dieser Bericht wertvoll. Diese Liste gibt allerdings nur einen Überblick und ersetzt keine vollwertigen Backlinktools. Mit diesem Bericht lässt sich auch die interne Verlinkung prüfen. Welche Seiten sind am meisten verlinkt? Du kannst nun überprüfen, ob unwichtige Seiten zu oft verlinkt worden sind. Im umgekehrten Fall kannst Du auch Seiten stärken, die wichtig sind, in dem du von anderen Seiten auf sie verlinkst.
Screenshot Linkbericht
Linkbericht

Fazit

Wenn Du dir die Google Search Console anschaut, wirst Du feststellen, dass Google hier noch viele weitere Analysen zur Verfügung stellt. Außerdem werden auch noch einige Funktionen aus der alten Search Console mit in die neue Search Console fließen. Allerdings sind einige davon technischer Natur oder setzen Fachwissen voraus. Hier sollte dann nicht „rumgespielt“ werden, da damit der Website im schlimmsten Fall geschadet werden kann. Hoffentlich konnte ich Dir das Thema „Google Search Console“ verständlich beschreiben. Falls Du Fragen hast, kannst Du diese gerne in die Kommentare schreiben! Dieser Beitrag wurde ursprünglich von Dominik Horn verfasst. Ich habe ihn lediglich aktualisiert.
Anna Gienger

Anna Gienger

SEO Strategin | netzstrategen

Wie man die Search Console einrichtet

  1. Es wird ein Google Konto benötigt
  2. Wenn Du die GSC nutzen wollt, kommst Du um einen Google-Konto nicht herum. Das einzurichten ist ein leichtes und im Handumdrehen erledigt. In unserem Fall haben wir ein zentrales Konto, das alle Propertys verwaltet. So hat man beim umswitchen verschiedener Websites nicht das Problem, dass man das Konto wechseln muss. Des weiteren ist schlicht und einfach übersichtlicher.
  3. Alle Varianten der Property hinzufügen
  4. Hier gibt es nun zwei verschiedene Varianten. Google unterscheidet hier nach URL-Präfix-Property & Domain-Property und erklärt das folgendermaßen:
    Eine Property auf URL-Präfixebene enthält nur URLs mit dem angegebenen Präfix, wozu auch das Protokoll gehört (http oder https). Wenn Deine Property alle Protokolle oder Subdomains (http, https, www, m usw.) umfassen soll, können Sie stattdessen eine Domain-Property hinzufügen.
    Eine Property auf Domainebene enthält alle Subdomains (m, www usw.) sowie mehrere Protokolle (http, https, ftp).
    Jede URL-Variante ist für Google eine eigenständige Seite. Hier ein Beispiel: http://netzstrategen.com http://www.netzstrategen.com https://netzstrategen.com https://www.netzstrategen.com Die oberen zwei URLs unterscheiden sich lediglich im vorangestellten „www.“, das technisch gesehen eine Subdomain ist. Die beiden unteren URLs unterscheiden sich zu den beiden oberen zusätzlich noch durch das „s“ im Protokoll (https), das eine verschlüsselte Verbindung anzeigt. Je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet, sind das für Google vier unterschiedliche URLs und entsprechend vier unterschiedliche Websites – auch wenn sie den gleichen Inhalt anzeigen. Genau das ist aber das Problem: Gleiche Inhalte (Fachjargon: Duplicate Content) findet Google nicht toll und sollte vermieden werden. Trägst du deine Website in der Search Console ein, solltest du das immer für alle Varianten tun (Domain-Property). Das sind mindestens zwei, sollten im besten Fall aber vier sein (Stichwort: https als Rankingfaktor)
  5. Website-Inhaberschaft authentifizieren
    • Bestätigung per HTML Datei
    • Bestätigung per HTML Tag
    • Bestätigung per Google Analytics
    • Bestätigung per Google tag Manager
    • Bestätigung per DNS-Eintrag
  6. Nationale oder Internationale Ausrichtung?
  7. Hast du eine einsprachige Website, die sich nur an Besucher aus einem Land richtet, dann solltest du ein Zielland in der Google Search Console hinterlegen. Ein Beispiel dafür ist die Website eines Frisörs in Karlsruhe. Dieser wird seine Inhalte wohl nur auf deutsch anbieten und ist sehr wahrscheinlich auch nur für Suchende in Deutschland relevant. So kannst du die Einstellung vornehmen:
    Screenshot Google Search Console Internationale Ausrichtung
    Internationale Ausrichtung in der Search Console definieren
    Wähle links in der Navigation (alte Search Console) die Punkte „Suchanfragen“ und „Internationale Ausrichtung“. Klicke dann auf den Tab „Land“. Wähle wie im Screenshot zu sehen, im Dropdown das passende Land aus und klicke auf Speichern. Wenn deine Website mehrere Sprachen hat und sich an Menschen in unterschiedlichen Ländern richtet, dann solltest du hier keine Einstellungen vornehmen. Hier gibt es andere Wege, um Google mitzuteilen, welche Variante wann ausgespielt werden soll. Unter anderem diese:
    • Länderdomain, zum Beispiel .de oder .ch
    • IP-Adresse des Servers
    • Standortinfos auf der Website
    • Linkquellen der Seite
    • Angaben im zugehörigen Google My Business Eintrag
    Nähere Infos dazu bekommst du auch direkt bei Google.
  8. Sitemap einreichen
  9. Google (und natürlich auch andere Suchmaschinen) sollte deine wichtigsten Inhalte sofort erkennen können. Eine sitemap.xml teilt dem Crawler die wichtigsten URLs mit. Insbesondere bei größeren Seiten (>10.000 Unterseiten) sollte eine Sitemap vorhanden sein. Allerdings schadet eine Sitemap auch bei kleineren Websites nicht und ist daher immer zu empfehlen.
    Screenshot Sitemap der netzstrategen
    Sitemap der netzstrategen
    Mit den WordPress Plugins Yoast SEO oder Google XML Sitemaps lassen diese sich im Handumdrehen erstellen. Sollte deine Website keine gute interne Verlinkung haben, haben Crawler auch bei kleineren Websites Schwierigkeiten, alle Inhalte zu identifizieren (das Problem wird mit einer Sitemap nicht gelöst, aber die Folgen davon etwas abgeschwächt). Damit du deine Sitemap besser auswerten kannst und potentielle Probleme erkennen kannst, solltest du sie daher in der Search Console hinterlegen.
    Screenshot XML Sitemap in Google Search Console einreichen
    XML Sitemap in Google Search Console einreichen
    Klicke links in der Navigation auf „Sitemaps“. Dort wird Dir dann direkt die Möglichkeit geboten, Deine Sitemap hinzuzufügen. Klicke darauf und trage den Pfad zu deiner XML Sitemap ein. Häufig ist das sitemap.xml oder sitemap_index.xml.
  10. Verantwortlichkeit bestimmen und GSC freigeben
  11. Du hast alle Schritte umgesetzt? Prima! Die Arbeit fängt aber erst jetzt an: Du oder (mehrere) Personen müssen nun alles im Blick behalten, die Berichte auswerten und auf Probleme reagieren. Das sollte regelmäßig geschehen. Je nach Häufigkeit der Änderungen am Code, den Inhalten etc. sollte das wöchentlich bis monatlich geschehen. Du solltest dabei beachten, dass Google Änderungen in der Search Console nicht live anzeigt, sondern durchaus auch mal mehrere Tage bis Wochen (je nach Analysebereich) auf sich warten lässt. Bei Bedarf kannst du dann den Zugriff zur Search Console freigeben.

Funktionen der Google Search Console

Mit der Google Search Console kann man die Performance und den Search-Traffic von Websites messen. Sie hilft dabei, Fehler auf Websites zu erkennen, gibt Hinweise zum Crawling/Indexierung und zeigt dir deine Backlinks an. Eine gute Möglichkeit, um zu überprüfen, ob Google deine Website auch so interpretiert, wie du es dir vorgestellt hast. Hier liste ich nun übersichtlich die Sektionen aus der linken Navigationsleiste der GSC auf und erkläre, was sich dahinter verbirgt und gebe Dir hin und wieder auch ein paar Beispiele mit an die Hand.

Leistungsbericht

Im Leistungsbericht sticht das Dashboard direkt ins Auge. Dort kannst Du verschiedne KPIs erkennen – Anzahl der Klicks, Impressionen insgesamt, ø Klickrate und ø Position in den SERPs. Durch Anklicken der verschiedenen Reiter, verändert sich das Dashboard und zeigt weitere Graphen an.
Screenshot Search Console Leistungsbericht
Search Console Leistungsbericht
Unter dem Dashboard bieten sich weitere interessante Informationen für SEOs: Hier ist eine Analyse nach Klicks, Suchanfragen, Seiten, Länder und Geräte möglich. Wenn man nun ein bisschen mit den Filtern spielt bieten sich hier einige Möglichkeiten. Beispielsweise kannst du Keywordpotenziale identifizieren (Schwellenkeywords). Gefiltert nach Position und dem Kriterium „Größer als 10“ kannst Du so Keywords sehen, die knapp an der Suchergebnisseite 1 vorbeigerutscht sind. Hier kann man oft mit kleinen Anpassungen am Inhalt den Sprung auf Seite 1 schaffen.

Oder aber auch Suchanfragen erkennen, die zwar ein gutes Ranking auf Seite 1 haben, deren Klickzahl aber nicht so gut performt. Hier kannnschon eine Snippet-Optimierung weiterhelfen. Eine weitere Möglichkeit ist die Analyse von Keyword-Kannibalismus. Wenn man über dem Dashboard den Filter nach Suchanfrage einstellt und unten den Tab „Seiten“ auswählt, kann man die Seiten sehen, die für dasselbe Keyword ranken. Sind hier nun Position oder Klickrate nicht in Ordnung, man also erkennen kann, dass zwei Seiten mit demselben Keyword in Konkurrenz stehen, sollte man direkt optimieren.

URL-Prüfungsbericht

Mithilfe der URL-Prüfung kannst du überprüfen, ob eine URL indexiert wurde und wann diese URL das letzte Mal gecrawlt wurde. Des weiteren wird die Canonical-URL angezeigt. Sollten Fehler mit einer URL auftreten, wird das auch angezeigt. Zu beachten ist allerdings, dass sich die Daten immer auf die indexierte Version der Seite beziehen. Möchte man checken, wie Google die aktuelle Seite interpretiert, dann bietet sich die Möglichkeit, die Live-URL zu testen. Und für ganz Eilige, kann man auch manuell die Indexierung beantragen.
Screenshot URL Prüfungsbericht
URL Prüfungsbericht

Indexbericht

Hier bekommt man Berichte zum Crawling. Gibt es Seiten mit Fehlern? Welche Seiten sind gültig? Welche Seiten sind ausgeschlossen? Hier kann man wieder durch Anklicken der Felder auf dem Dashboard den Status einsehen. Je nachdem was man ausgewählt hat, werden unten die entsprechenden Berichte angezeigt. Durch Anklicken gelangt man zum Bericht in dem die URLs gelistet sind.
Screenshot Indexbericht
Übersicht Indexbericht

Verbesserungsvorschläge

Google gibt hier Hilfestellung zu dem ein oder anderen Thema. Je nach Website unterscheiden sich hier die Unterpunkte. Ganz praktisch erweist sich hier der Bericht zur „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“. Er gibt Hinweise auf eventuelle Probleme mit der Darstellung auf Mobilgeräten. Das ist besonders wichtig, da heute schon viele Websites mit dem Smartphonecrawler gecrawlt werden.
Screenshot Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten
Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Sicherheitsbericht

In diesem Bericht werden Sicherheitsprobleme angezeigt, falls Deine Seite beispielsweise gehackt wurde oder mit Malware-Code infiziert wurde. Diese sollte man umgehend fixen. Im besten Fall treten keine Probleme auf und der Bericht zeigt nur an, dass keine Probleme erkannt wurden.

Linkbericht

Im letzten Bericht zu internen und externen Links, kann man Backlinks erkennen und welche internen Seiten am stärksten verlinkt wurden. Gerade für das Thema Linkbuilding ist dieser Bericht wertvoll. Diese Liste gibt allerdings nur einen Überblick und ersetzt keine vollwertigen Backlinktools. Mit diesem Bericht lässt sich auch die interne Verlinkung prüfen. Welche Seiten sind am meisten verlinkt? Du kannst nun überprüfen, ob unwichtige Seiten zu oft verlinkt worden sind. Im umgekehrten Fall kannst Du auch Seiten stärken, die wichtig sind, in dem du von anderen Seiten auf sie verlinkst.
Screenshot Linkbericht
Linkbericht

Fazit

Wenn Du dir die Google Search Console anschaut, wirst Du feststellen, dass Google hier noch viele weitere Analysen zur Verfügung stellt. Außerdem werden auch noch einige Funktionen aus der alten Search Console mit in die neue Search Console fließen. Allerdings sind einige davon technischer Natur oder setzen Fachwissen voraus. Hier sollte dann nicht „rumgespielt“ werden, da damit der Website im schlimmsten Fall geschadet werden kann. Hoffentlich konnte ich Dir das Thema „Google Search Console“ verständlich beschreiben. Falls Du Fragen hast, kannst Du diese gerne in die Kommentare schreiben! Dieser Beitrag wurde ursprünglich von Dominik Horn verfasst. Ich habe ihn lediglich aktualisiert.

44 Responses

    1. Hi Mini,

      auch wenn es verschiedene Parameter gibt, gibt es nur eine „echte“ URL, nämlich die kanonische (vgl canonical). Genau diese kanonischen URLs müssen in der Sitemap stehen (und keine anderen!) und diese Sitemap sollte dann in der Search Console hinterlegt sein.

      Hilft dir das weiter?

      1. Kurze Frage: Ich hab gerade für eine Webseite vier verschiedene URL’s eingerichtet. Wenn ich meine Sitemap die mit https://www (bevorzugte Variante) bei allen vier Adressen indiziere, ist das ein Problem?

        1. Hi Martin,

          was möchtest du damit denn erreichen? Die anderen, nicht bevorzugten Varianten würde alle URLs redirecten, weil es diese ja nicht gibt. Es hat also nicht wirklich Sinn, die Sitemap überall zu hinterlegen. Heißt: Hointerlege sie für https://www und gut ist 🙂

          1. Hi Dominik,
            ich habe jetzt aber (bevor ich das hier gelesen habe) alle vier Versionen als Property angemeldet, also https://www und http://www und https ohne www und http ohne www. Alle Adressen verweisen auf die gleichen Inhalte. Ich habe dann auch bei allen vier die XML-Sitemap hochgeladen.
            Zwei Fragen:
            – sollte ich die Sitemaps jetzt irgendwie wieder rausnehmen bei den dreien, die nicht meine bevorzugte Seite sind?
            – es wird mir als bevorzugte Adresse jeweils nur www. und non-www. zur Auswahl gegeben, also keine Auswahl, ob ich das mit https oder mit http auswählen will. Reicht es also, bei allen vier www. auszuwählen, um Doppeleinträge zu vermeiden?

            Vielen Dank für deine Hilfe!

          2. Hi Thomas,

            mit „alle Adressen verweisen auf die gleichen Inhalte“ meinst du, dass es eine Hauptadresse gibt und die drei anderen varianten via 301 Redirect auf diese verweisen? So sollte das auf jeden Fall sein.

            Die Sitemap solltest du nur in der Property hinterlegen, die der „echten“ Adresse entspricht. Mit der Sitemap hilfst du Google dabei, all deine Inhalte zu finden. Bei drei Versionen gibt es aber gar keine Inhalte (die sind ja weitergeleitet auf die Hauptversion) – da macht eine Sitemap dann auch keinen Sinn. Technisch geschieht dann vereinfacht das: „Hey Google, schau mal, in dieser Sitemap sind alle meine Inhalte“. Und dann schickst du Google woanders hin, weil es eben diese Inhalte gar nicht gibt.

            Ich nehme an, dass das Protokoll deiner Hauptversion httpS ist. Dann brauchst du auch nur für https:// und https://www eine bevorzugte Seite definieren. Beim anderen Protokoll möchtest du ja keine Variante im Index haben, entsprechend gibt es da auch keine bevorzugte Variante.

            Warum du bei http nicht https als bevorzugte Variante definieren kannst liegt daran, dass das durch das andere Protokoll eine komplett andere Domain für Google ist.

            Hilft dir das weiter?

  1. Hallo und vielen Dank für den Beitrag!
    Eine Frage bleibt bei mir jedoch noch offen: Alle Versionen einer Webseite hinzufügen.

    Bedeutet das nun praktisch, dass ich für die www und non-www jeweils eine Property der Webseite anlege und bei beiden die gleiche bevorzugte Variante einstelle?

    In meinem Fall arbeite ich mit der non-www Variante und habe diese auch nur in der Search Console als Webseite angelegt. Über die URL mit www gelangt man trotzdem zur Seite. Als SEO Plugin verwende ich wpSEO. Danke für deinen Rat 🙂

  2. Hi Dominik!

    Vielen Dank für den super hilfreichen Artikel! Mein Blog ist erst seit ein paar Tagen online und nach dem ersten Hindernis, mich (grundlegend) in WordPress einzufinden, kommt nun die Arbeit und Weiterbildung in Richtung SEO & Co. dran. Da sind solche Schritt-für-Schritt-Anleitungen einfach toll! Danke dafür 🙂

    LG
    Caro / Damn Good To Go

    1. Hi Claudia,

      ja, das solltest du einrichten. In diesem Fall gibt es nämlich noch jede Menge Seiten der alten Domain im Index: https://goo.gl/7GysQW

      Das kann letztendlich zwei Gründe haben:
      1) Die Umstellung/Umleitung ist noch sehr frisch, sodass Google das noch nicht aktualisiert hat.
      2) Bei der technischen Umsetzung ging etwas schief.

      Richtest du die Search Console für die alte Domain ein, kannst du das dort komfortabel überwachen.

      Vielen Dank für dein Feedback, freut mich wenn ich motivieren und helfen konnte!

      1. Danke Dir Dominik, eigentlich waren die Domains nie in Betrieb. Aber dann muss ich das auch nicht machen, da ja keine alten Seiten herumschwirren

      2. Hi Claudia,

        klick mal auf den Link in meinem Kommentar, im Google-Index sind durchaus auch Links mit der „falschen“ Domain. Wie sich das entwickelt kannst du entsprechend nur tracken, wenn du die Domain auch in der Search Console einrichtest.

        1. Hoi Dominik, habe ich mittlerweile gemerkt :), habe es zuerst überlesen. Ich habe mich bereits an die Arbeit gemacht. Danke Dir vielmals.

  3. Hey Dominik,

    super Artikel. Zwei Fragen habe ich dazu: Wenn ich per mod_rewrite den Aufruf von www und nicht-www geregelt habe, muss ich dennoch beide Domain-Varianten angeben?
    Eine Frage zum Thema Relaunch: Lege ich die Bestätigungsdatei erst an, wenn das Projekt live ist oder ruhig schon, wenn noch gesperrt durch robots.txt?

    Danke dir.
    VG
    Uwe

    1. Hi Uwe,

      danke für dein Feedback.

      Auch wenn du via Rewrite Rule das potentielle Problem „mit www/ohne www“ eigentlich ausgeschlossen hast, solltest du beide Varianten in der Search Console anlegen. Falls es – aus welchen Gründen auch immer – mal nicht funktioniert, bekommst du das über die Search Console mit. Das prüfst du dann einfach, indem du schaust, ob URLs von beiden Varianten im Index sind.

      Die Bestätigungsdatei kannst du auch schon vor dem Relaunch anlegen, das schadet nicht, dann wird es schon nicht vergessen 😉
      Mit der robots.txt kannst du die Indexierung übrigens nicht zuverlässig verhindern. Sicherer ist ein Verzeichnisschutz.

  4. Dominik, danke dir für dein Antwort: Daumen Hoch 🙂
    Kann ich dann vor dem Launch auch schon mit der Search Console bestimmte Daten checken?
    VG im Voraus
    Uwe

    1. Nein, das geht nicht. In der Search Console laufen erst Daten rein, wenn die Seite auch im Index ist. Dazu zählen Probleme mit der Indexierung, Infos über Abstrafungen, Rankings etc. Das sind alles Sachen, die Google erst ausgeben kann, wenn die Seite gecrawlt wurde.

  5. Hallo und Danke für den Blog. Ich kapiere es aber leider trotzdem nicht.
    Ich habe eine Seite mit Zertifikat und mehreren Domainnamen.
    http wird per htaccess sowohl für und ohne www auf https umgeleitet.
    Soll ich nun alle vier Varianten eintragen und wie sollen die „Schalter“ stehen?
    http://meineseite.de
    http://www.meineseite.de
    https://meineseite.de
    http://www.meineseite.de
    Der andere Domainname „meine-seite.de“ wird per htaccess und 301-Umleitung auf die Hauptdomain umgeleitet. Diesen Domainnamen auch aufnehmen?

    Danke….Oskar

    1. Hi Oskar,

      angenommen deine Hauptdomain ist https://www.meineseite.de – dann sollte alle anderen per 301 Redirect auf diese Variante zeigen. Entsprechend solltest du bei den beiden https-Properties in der Search Console die Variante mit www als bevorzugte Domain definieren. Bei den varianten ohne httpS brauchst du keine bevorzugte Variante definieren, diese Properties dienen ja nur zum Überprüfen, damit du mitbekommst, wenn die nicht sichere Variante im Index landet.

        1. Hallo Dominik,
          danke für diesen hilfreichen Beitrag!

          Was für mich noch nicht ganz klar ist, ob ich nun die Domains die mit einem 301 Verweis auf die andere Domain verweisen auch in der Search Console anlegen sollte oder nicht? Ich habe eine Hauptdomain und zwei weitere Domains die per 301 auf die Hauptdomain umgeleitet sind. Mache ich nun 12 Einträge (http, https, www, non-www pro Seite) oder nur 4 für die Hauptdomain und der Rest erledigt sich durch den 301er Verweis?

          Danke im Voraus!

          1. Hi Mathias,

            danke für dein Feedback 🙂

            Wurden die „weiteren Domains“ jemals genutzt, sprich waren sie mal im Google Index? Oder hast du dir die nur gesichert, damit sie eben niemand anders hat bzw du Tippfehler etc abfangen kannst? Wenn die nur „rumliegen“ und nie aktiv genutzt wurden, brauchst du die Properties nicht anlegen in der Search Console.

            Waren die Domains aber mal in Nutzung und entsprechend via Google zu finden, solltest du sie auch anlegen. Grund: Dann siehst du, ob sie noch immer bei Google auftauchen und kannst entsprechend darauf reagieren. Das macht es, wenn mal Probleme auftauchen, in der Analyse dann einfacher.

  6. Hallo vielen Dank für deine Hilfe mit diesem Beitrag.
    Ich habe da ein kleines Problem ich habe meinen Block vor ca. 2 Wochen gestartet. Ich habe ein SSL Zertifikat für die Seite ausgestellt und per 301 Weiterleitung in meinem Kundencenter aktiviert. Hab jetzt nur ein Problem: In der Google Suche, wenn ich meine Seite über Site:““ aufrufe finde ich die Startseite mit www und die Unterseiten mit non-www. In der Google Console habe ich alle 4 Propertys hinzugefügt und bei allen 4 die Einstellung mit WWW eingestellt auf in meinem WordPress habe ich mit „Suchen und Ersetzten“ alle Seiten auf https://www. umgestellt. Heute habe ich eine E-Mail bekommen das ich für die Non-www meine Suchergebnisse nachvollziehen kann…
    Ganz ehrlich ich weiß nicht mehr weiter. ich hoffe sie können mir bei meinem Problem weiterhelfen

    Vielen Dank!

    1. Hi Kevin,

      in der Search Console kannst du nur definieren, welche Variante von Google bevorzugt werden soll. Das hat nichts damit zu tun, was tatsächlich im Browser steht. Die im Browser angezeigte URL-Variante ist eine Konfigurationssache. Ruf da im Zweifel bei deinem Hoster an, die können dir da bestimmt direkt und schnell weiterhelfen – dann passt die Server-Config auf zu dem was du in der Search Console hinterlegt hast.

  7. Der bisher beste Beitrag im Netz den ich bisher gefunden habe, echt klasse. Ich hätte da eine Frage. Meine bevorzugte Adrese meiner Websteite ist https://www.hundehaftpflichtplus.de . Umleitungen auf dem Server sind alle korrekt. In der Search Konsole von http://www.hundehaftpflichtplus.de habe ich angegeben das die bevorzugte Adresse die mit www ist. Da gibt es ja keine Möglichkeit die https Adresse anzugeben, nur die mit www oder ohne. Das ist ja streng genommen falsch ich will ja die mit https. Muss ich da keine bevorzugte Domain festlegen damit Google die Seite richtig indexiert ? Im vorraus vielen Dank Micha.

    1. Hi Micha,

      die Varianten ohne SSL sind nur für das Controlling ob auch wirklich keine Inhalte ohne Verschlüsselung im Index sind. Da musst du gar nichts konfigurieren. Wichtig ist, dass du es für https://(www.) eingerichtet hast und es technisch ordentlich läuft. Da du das getan hast, bist du damit durch 🙂

      PS: Danke für dein Feedback!

  8. Vielen Dank für Dein tollen Bericht, zwei Fragen habe ich aber bzgl. Duplicat Content:

    Es geht in beiden Fällen um „property hinzufügen“ bei Google.

    1. Sollen auch andere Domains hinzugefügt werden?

    Sagen wir mal das wäre meine Website:

    https://netzstrategen.com

    Bei Google trage ich die vier versionen ein, wie hier gelernt:

    https://netzstrategen.com
    http://netzstrategen.com
    https://www.netzstrategen.com
    https://netzstrategen.com

    Das habe ich verstanden. Was ist aber wenn ich noch weitere Domains habe, die z.B. ein Keyword enthalten, welcher auf der Seite häufig vorkommt, z.B.

    http://www.strategen-leistungen-referenzen.de

    Kann ich diese Domain auch als „property hinzufügen“?

    http://www.strategen-leistungen-referenzen.de
    http://strategen-leistungen-referenzen.de
    https://www.strategen-leistungen-referenzen.de
    https://strategen-leistungen-referenzen.de

    Oder ist das dann Duplicate Content?

    2. Was ist mit anderen TLDs aus anderen Ländern?

    Was ist wenn ich folgende Domains auch noch habe:

    http://www.netzstrategen.ch
    http://www.netzstrategen.at

    Soll ich diese auch als „property hinzufügen“:

    http://www.netzstrategen.ch
    http://netzstrategen.ch
    https://www.netzstrategen.ch
    https://netzstrategen.ch

    http://www.netzstrategen.at
    http://netzstrategen.at
    https://www.netzstrategen.at
    https://netzstrategen.at

    oder entsteht hier auch duplicate content?

    Vielen dank für die Mühe.

    Ruddy

    1. Hi Ruddy,

      danke für dein Feedback, freut mich!

      1. Nutzt du diese Keyword-Domains? Wenn ja, dann solltest du sie auch in der Search Console überwachen, um eben zum Beispiel Probleme etc zu erkennen. Nutzt du sie nur als Redirect, zum Beispiel in Printprodukten, dann sollte da eigentlich nichts schief gehen und eine eigene Property ist nicht notwendig.

      2. Nutzt du die TLDs in den entsprechenden Ländern? Wenn ja, dann zwingend als Property anlegen. Noch wichtiger ist dann, dass du hreflang korrekt einsetzt. Mit hreflang kannst du dann auch Duplicate Content vermeiden. Die Search COnsole bzw die Anzahl Domains die du hier verwaltest hat nichts mit Duplicate Content zu tun.

      Hilft dir das?

  9. Hallo Dominik,
    vielen Dank für den guten Artikel! Auch wenn ich das mit allen Website-Versionen wusste, also dass man sie als einzelne Propertys angeben soll, habe ich da noch ne Frage:
    Meine Website habe ich neulich umgestellt von http://www auf https://… . In der Search Console habe ich brav alle Propertys angelegt. Von der alten Version der Website war eine XML-Sitemap hinterlegt in der Search Console, die bis heute noch indexiert wurde. Nicht problematisch in meinen Augen, da aufgrund 301er Weiterleitungen schon die richtigen Urls (https) genommen werden.
    Aber: Müsste ich nicht bei der Property für HTTPS ohne www die XML-Sitemap neu eintragen und die XML-Sitemap von der http://www-Version löschen? Ich habe da ein wenig Bedenken, ob da ein Risiko mit einhergeht von wegen doppelt eingereichter Sitemap, wenn ich es bei beiden lasse, oder dass ich einen Verlust erleide, wenn ich die XML-Sitemap quasi „verschiebe“ von einer Property zur anderen. Gibt es da Erfahrungswerte? Würde mich sehr freuen, wenn Du mir da einen Tipp hättest. LG Dietmar

    1. Hi Dietmar,

      Probleme durch doppelte Sitemaps sollte es keine geben. Aber: Es macht ja nicht wirklich Sinn, Google via Sitemap auf URLs zu lenken, die es gar nicht gibt (301 Redirects). Deshalb würde ich kurz nach der Umstellung auf SSL alle Sitemaps aus den Properties entfernen, die nicht deine Hauptdomain sind.

      Generell: Sitemaps sind kein SEO Faktor. Die helfen Google lediglich, alle URLs zu finden. Als Richtwert nennt Google hier 10.000 URLs – vorher braucht es das nicht. Allerdings kommt es da auch immer auf die Linkstruktur der Seite an, ist die Grütze wird Google auch bei weniger URLs Probleme haben alle Inhalte zu finden, ist sie gut braucht es sie auch nicht zwingend direkt bei 10.000 URLs.

      Danke für dein Feedback 🙂

  10. Hallo Dominik,
    ich hätte eine Frage. Obwohl (eigentlich) alle Einstellungen richtig sind, ist bei mir nach einem Relaunch ein Fehler in der Google Search Konsole aufgetreten.
    Die Kanonische URL (=> Hauptdomain) lautet „https://www.“ . Dennoch kommen sehr viele Unterseiten/URLs in den Index mit „http://www.“ am Anfang der Domain.
    Wie kommt das? Wie kann ich das Problem lösen? Ist das weiter schlimm?

    John

    1. Hi John,

      das ist pauschal nicht auf eine Möglichkeit einzugrenzen.

      • Bist du sicher, dass die URLs ohne httpS vorher nicht auch schon im Index waren und Google sie einfach noch nicht ausgetauscht hat?
      • Ist der Canonical wirklich überall korrekt gesetzt?
      • Funktionieren die Redirects korrekt und haben sie den Status Code 301? (nicht 302!)
      • Generieren die URLs ohne httpS organischen Traffic?
      • Wie verhält sich die Sichtbarkeit?
  11. Geiler Artikel keine Frage.

    mein Case wird dabei leider auch in den bisherigen Kommentaren nicht herausgestellt:
    Wir haben https Zertifikat

    Ich habe 2 Fälle in einem bei unserer Website

    1) Alle Länder nach .com/abc
    =
    …com/it
    …com/fr
    usw usw
    -> Dafür habe ich pro Land (bspw. IT) wie im Artikel empfohlen jeweils 4 Versionen in der search console eingetragen

    http://www.meineseite.com/it
    http://meineseite.com/it
    https://www.meineseite.com/it
    https://meineseite.com/it
    + diese alle auf die jeweiligen Zielländer ausgerichtet (international Ausrichtung)

    Jetzt meine Frage:
    das DACH Gebiet läuft alles unter .com/de

    Hauptmarkt ist klar DE
    Frage) soll ich da auf eine Internationale Ausrichtung auf Deutschland besser verzichten?
    2 Frage) Verwirre ich google wenn ich auch folgendes schon vorher eingetragen hatte?

    https://www.meineseite.com/
    https://meineseite.com/
    http://www.meineseite.com
    http://meineseite.com

    Habe Angst da unwissentlich sch… gebaut zu haben

    Beste grüße – Hoffe es ist klar was ich meine 🙂

    1. Hallo Verwirrter,

      ich versuche dich mal etwas zu entwirren 😉 Danke erstmal für dein Feedback!

      1) Soweit alles richtig eingerichtet. Für das Länderverzeichnis .com/de, das für alle deutschsprachigen Länder gilt, sollte entsprechend einfach kein Land definiert werden. Heißt: Sprache auf deutsch, aber keine Zuweisung zu einem Land. Hast du hreflang und canonicals (also die technische Seite) korrekt eingebunden, erkennt Google das in der Regel selbst und stellt es auch ohne weitere Konfiguration in der Search Console entsprechend da (wie von dir erwähnt auf der Seite „Internationale Ausrichtung“).

      2) Was ist denn auf der Seite .com zu sehen? Welche Inhalte für welches Land sind hier in welcher Sprache vorhanden?

  12. Hallo Dominik, tausend Dank für den hilfreichen Beitrag 🙂 Ich habe trotzdem einige Probleme und mir schwirrt auch etwa der Kopf 😉 habe vielleicht etwas überlesen?
    Mein Vorgehen war Folgendes: Habe meine Seite mit http://www.MEINESEITE.de angemeldet, bekam die html-Datei von Google per Download und habe diese dann auf meinen Server hochgeladen. Soweit so gut.
    Dann kam ja auch von Google per Mail die Bestätigung und die Aufforderung weitere Schreibweisen anzumelden, so wie du es auch rätst. Das habe ich mit der Funktion „property hinzufügen“ versucht – z.B. http://MEINESEITE.de (ohne www). Der Effekt ist aber, dass ich im zweiten Schritt nach der Eingabe eine html-Datei zum Download angeboten bekomme, die im Namen total identisch ist mit der anderen. Wenn ich diese also auf meinen FTP-Server stellen will, meckert der natürlich und fragt, ob er die überschreiben soll … ???
    Dasselbe passiert, wenn ich eine weitere Domain anmelden will, die auf die andere umgeleitet ist, klappt also auch nicht 🙁 Was mache ich falsch oder habe ich übersehen? Herzlichen Dank für dein digitales Pflaster :)) Eva

    1. Hi Eva,

      danke für dein Feedback, freut mich, wenn dir der Artikel geholfen hat 🙂

      Das digitale Pflaster ist gar nicht notwendig – dein Problem lässt sich mit einem Klick lösen. An der Stelle, wo dir für die Variante ohne www (oder weitere Varianten) ein Download angeboten wird, kannst du einfach auf weiter bzw verifizieren klicken. Google erkennt das dann automatisch.

      Hat’s geklappt? Wenn nicht gerne nochmal melden!

  13. Hallo Dominik,

    muss ich auch alle Versionen in der Search Console bestätigen, wenn ich alle anderen Versionen (in meinem Fall 7, da ich .de und .com habe) über die Accessdatei bereits auf meine bevorzugte Version umgeleitet habe?

    Vielen lieben Dank.
    Kerstin

    1. Hi Kerstin,

      ja, das würde ich empfehlen. Sollte hier irgendwann etwas schief laufen (htaccess wird gelöscht, EIntrag wird entfernt, … – bei Systemupdates oder Umzügen gibt es viele Fehlerquellen), hilft dir die Search Console dabei, das Problem zu lokalisieren.

  14. Hallo Dominik,

    vielen Dank für diesen Artikel! Eine Frage stellt sich mir noch. Wenn ich alle vier Versionen hinzugefügt habe. Soll ich dann jedem Property die Sitemap.xml hinzufügen oder nur meiner Huaptdomain?

    Besten Dank 🙂

  15. Danke für den sehr informativen Artikel Dominik!
    Eine Frage nur zum Thema „Alle Versionen der Website zur Search Console hinzufügen“.
    Zwischen http/https und mit-www/ohne-www können viele Kombinationen entstehen.
    Sollte man tatsächlich alle Varianten berücksichtigen? Ist dies extrem relevant? Oder reichen die standard Varianten aus, die Du im Beispiel nennst?

    Weiter so und vielen Dank!
    Marcelo

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